Trendthema Regulierung


So schaffen es Finanzinstitute, agil, vertriebsstark und compliant zu bleiben. 

Immer mehr Regularien müssen in die unterschiedlichsten Bereiche eines Finanzinstituts integriert werden. Deshalb stellen sich Verantwortliche aus Rechtsdienst, Vertrieb oder IT die Frage, welche Softwaretechnologie ihnen helfen kann, compliant zu bleiben und trotzdem Innovationen schnell auf den Markt zu bringen und revisionssichere Prozesse und Ergebnisse zu gewährleisten.


Top-Themen für Compliance: FINMA-Rundschreiben 13/8, MAR, MAD II

Zu den aktuell diskutierten Compliance-Themen gehören das FINMA-Rundschreiben Marktverhaltensregeln, die EU Market Abuse Regulation (MAR), die Market Abuse Directive MAD II, Fraud und Suitability. Egal, um welches Thema es geht, die grundsätzliche Denkweise zur Umsetzung der Regularien ist ähnlich: Interne und externe Daten müssen entsprechend den Bestimmungen in den Regularien analysiert werden. Dann lassen sich Entscheidungen treffen. Das bedeutet: Mit Hilfe der Datenanalyse können die Handlungsoptionen für das Finanzinstitut dargestellt werden. Ein Beispiel: Wird ein auffälliger Effektenhandel von Kunden einer Bank festgestellt, könnte das ein Hinweis auf Marktmanipulation sein. Wenn eine Bank in der Lage ist, Szenarien wie Wash Trades, Matched Orders oder Cornering zu erkennen, kann sie sofort reagieren und eine Abklärung starten. Die Herausforderungen liegen darin, Regeln zu definieren, mit denen Marktmissbrauch erkannt werden kann, die erforderlichen Daten verfügbar zu haben und den Workflow zu definieren.


Top-Themen für den Vertrieb: Produkteignung (Suitability), MiFID

Aus der Sicht des Kundenbetreuers sind Regularien zur Absicherung der Suitability einzuhalten. Häufige Fragen sind: «Welche Finanzprodukte darf der Relationship Manager anbieten? Entsprechen sie den Zielen, dem Kenntnisstand und dem Risikoprofil des Anlegers und sind dadurch geeignet (suitable)? Welche Cross-Border-Vorschriften sind zu beachten, wenn z.B. Anlagegeschäfte in einem ausländischen Markt getätigt werden? Welche internen Weisungen und Policies gibt es?» Fest steht: Suitability ist ein integraler Bestandteil heutiger Anlageberatungsprozesse. Banken müssen regulatorische Vorgaben wie MiFID (Markets in Financial Instruments Directive) einhalten, um Kundenwünsche mit Produkten bzw. Investments abzustimmen. Hier ist eine Softwarelösung gefragt, die entscheidet, welche Kombinationen für die Einhaltung der Client- und Product-Suitability möglich sind.


Top-Thema für die IT: Welche Architektur ist sinnvoll?

Finanzinstitute gehen tendenziell dazu über, externe und interne Regularien an einer zentralen Stelle zu verwalten. Der Vorteil daran ist, dass Regularien – egal, welchen Unternehmensbereich sie betreffen – in einem zentralen Regelwerk vorliegen. Wenn sich Vorgaben ändern, lassen sich die Regeln zentral anpassen und stehen in den Arbeitsprozessen sofort zur Verfügung. Diese Zentralisierung hat Vorteile, wenn ein Institut viele oder komplexe Regeln hat, wenn Daten sowie Entscheidungen revisionssicher vorliegen müssen und wenn häufig Änderungen erforderlich sind.


ACTICO Business Rules Management

Mit der Technologie «Visual Rules for Finance» lässt sich ein zentrales Regelwerk realisieren, auf das die unterschiedlichsten Bereiche einer Bank zugreifen und das ein Unternehmen insgesamt agiler macht. Das hat positive Auswirkungen nach innen und außen, weil Abläufe insgesamt schneller werden und die Sicherheit in puncto Haftungs- und Reputationsrisiko verbessert wird.


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