Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft

Steigerung von Kundenzufriedenheit und Effizienz.

Was versprechen sich Versicherer von der Digitalisierung? Sie soll eine nachhaltige Kundenzufriedenheit erzielen und Kosten reduzieren. Das hat Auswirkungen auf fast alle Bereiche im Unternehmen, z. B. Vertrieb, Marketing, Kundenservice, Risikomanagement oder Aktuariat.

Welche Rolle spielen Entscheidungen in der Digitalisierung?

Es gibt eine Reihe von Fragen, die im operativen Geschäft täglich auftreten, zum Beispiel:

- Welche Schritte sind bei der Vertragsanlage einzuhalten?
- Auf welcher Basis werden Preise für verschiedene Vertriebskanäle entwickelt?
- Welche Regeln gelten bei der Compliance-Prüfung von Neu- und Bestandskunden?
- Wie sieht der Underwriting-Prozess aus?
- Wie werden Schäden systematisch bearbeitet?

Die Antworten auf diese Fragen sind Entscheidungen, die bei Versicherern teilweise automatisiert, zum großen Teil aber noch manuell getroffen werden.

Versicherer erkennen zunehmend, dass in der Automatisierung operativer Entscheidungen große Chancen liegen. Entscheidungen werden aufgrund bestimmter Regeln getroffen, die jede Versicherung für sich definieren muss. Regeln sind die Grundlage dafür, dass Entscheidungen immer nach der gleichen Systematik getroffen werden.

Wie kommt ein Versicherer zur Automatisierung von Entscheidungen?

Ein konkreter Lösungsansatz für die Digitalisierung von Entscheidungen ist die Decision-Management-Technologie. Regeln und Entscheidungen werden im Idealfall aus den zentralen IT-Anwendungen herausgelöst. Dann kann jeder Fachbereich seine spezifischen Regeln, z. B. für Compliance, Produktmanagement, Underwriting oder Onboarding selbst definieren und hat jederzeit Transparenz darüber, wie das System Entscheidungen trifft. Weiterer Vorteil: Jede Entscheidung ist lückenlos dokumentiert.