PEP- und Sanktionslisten-Prüfung

Gleichen Sie Daten von Neu- und Bestandskunden mit Sanktions- und PEP-Listen ab.

PEP- und sanktionslistenprüfung
Risikopersonen und PEPs identifizieren

Sanktionslisten, Watch- und Blacklists führen Daten von natürlichen und juristischen Personen mit einem potenziellen Geldwäscherisiko. Für PEPs, also politisch exponierte Personen, gelten erhöhte Sorgfaltspflichten. Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister prüfen deshalb regelmässig, ob sich Neu- oder Bestandskunden auf PEP- oder Sanktionslisten befinden. 

Lösungsansatz
Neu- und Bestandskunden risikobasiert prüfen

Der Abgleich von Kundendaten gegen PEP- und Sanktionslisten gehört zu den Kernaufgaben im Risikomanagement von Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern. Die automatisierte Prüfung der Kundendaten bringt mehr Rechts- und Reputationssicherheit.

Risikoperson oder PEP?

Zur Risikoprüfung benötigen Finanzinstitute und Versicherungen Daten von Personen in Sanktions- und PEP-Listen. Dies können natürliche und juristische Personen sein, mit denen aufgrund gesetzlicher Vorgaben keine Geschäftsbeziehung unterhalten werden darf, oder Personen, die ein Reputationsrisiko darstellen. Die bekanntesten öffentlichen Sanktionslisten sind die EU- und die OFAC-Listen. Kommerzielle Listen bietet der Bundesanzeigerverlag, World Compliance oder Thomson Reuters (World-Check). Sanktions- und PEP-Listen enthalten Millionen an Einträgen. Deshalb bleibt Finanzinstituten nur ein Weg: Eine automatisierte Sanktionslisten-und PEP-Prüfung mit risiko-basierter Software. 

Qualität des Treffers

Beim Screening von PEP- und Sanktionslisten mit dem ACTICO Software-Modul Name Matching Customer gibt es unterschiedliche Attribute, die einen Treffer erzeugen können, wie Name, Vorname, Geburtsdatum oder Land. Finanzinstitute und Versicherungen definieren selbst, ob die Übereinstimmungen mit Einträgen auf der PEP- oder Sanktionsliste exakt, teilweise exakt oder unscharf sein sollen. So können sie festlegen, dass Name, Geburtsdatum und Land zu 100% identisch sind, während der Vorname nur eine Ähnlichkeit aufweisen muss. Die Trefferqualität auch bei Schreibfehlern oder verschiedenen  Schreibweisen im internationalen Umfeld ist damit sichergestellt.

Priorität eines Treffers

Neben der Qualität ist die Priorität eines Treffers von Bedeutung. Sie ergibt sich aus dem PEP- oder Sanktionslisten-Eintrag. So wird der Treffer einer Person, die in der Liste mit der Kategorie „Crime“ geführt wird, hoch priorisiert. Ist die Person als politisch exponierte Person (PEP) geführt, gilt eine mittlere Priorität, weil ein PEP kein unmittelbares Compliance-Risiko darstellt. Unternehmen können die Gruppierung von Treffern in Prioritätsstufen individuell anpassen. Dieses Verfahren unterstützt den in Geldwäsche-Richtlinien empfohlenen risikobasierten Ansatz und lässt Compliance-Verantwortlichen mehr Freiheiten bei der Auslegung der Compliance-Vorschriften.

Produkt
Software für PEP- und Sanktionslisten-Prüfungen
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Software zum Abgleich von Kundendaten gegen Sanktionslisten
Name Matching Customer
Sanktions- und PEP-Listen abgleichen
Das ACTICO Compliance-Modul Name Matching Customer prüft Personendaten gegen eine oder mehrere Prüflisten und verwaltet auch eigene lokale und globale Prüflisten. Sowohl der Kundenbestand als auch potenzielle Neukunden werden regelmäßig automatisiert geprüft.